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1486
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Erstmalige Hinweise auf das
örtliche Fasnetsbrauchtum in Fischingen: In der Ortschronik wird
berichtet: "...dass die
weiblichen Leibeigenen dem Ortadel zu Fasnacht die Leibhenne abgeben mussten."
"...
dass Aennlin und Aellin die Töchter des Fischinger Konrad
Aeniß, jährlich eine Fassnachtshenne und ein Pfund Zucker auf das Schloss zu bringen hatten."
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1784
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Von den Besitzern der
Herrschaft Wehrstein wurde "das Mascerenlaufen in der Fasnacht" verboten.
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bis 1900
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Wie in den meisten anderen
Ortschaften des Oberamtes Haigerloch, so dürfte auch im über 1200 Jahre alten
Fischingen die Entwicklung der Fasnacht zum heutigen Brauchtum in mehreren
Etappen stattgefunden haben.
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ab 1900
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Die mündlichen
Überlieferungen des 20. Jahrhunderts berichten von der Fleggafasnet als loses
Fasnetstreiben. Die Narren kamen ins Haus und ließen sich mit Most und Küchle
bewirten. Vor dem Rathaus wurden die Leute in die Fasnet gebracht. In den
Gaststätten Burg, Krone und Reich fanden Fasnetsbälle statt.
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1965-1972
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Zumindest seit der
Nachkriegszeit findet in Fischingen der Fleggadapp am Fasnetsdienstag statt. In
den Jahren 1965-1972 wurde dieser von den zusammengeschlossenen " Vereinten
Vereinen" sehr erfolgreich durchgeführt.
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1972-1990 |
Nach dem
Auseinanderfall der Vereinigung führte
der Musikverein Gutklang die Tradition weiter, indem er sich am Fasnetdienstag
um 13.30 Uhr am Rathaus aufstellte und zu spielen anfing. Zwanglos schlossen
sich lose Gruppen, Vereine und Cliquen dem Fleggadapp an.
Der Sportler- und Musikerball
sowie der Hausball in der Burg waren in diesem Zeitraum ebenfalls feste
Bestandteile der Fischinger Fasnet.
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1989 |
Die Idee zur Gründung einer
Narrenzunft entstand innerhalb einer Gruppe Jugendlicher.
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1990 |
14 Burghexen treiben während
der Fasnet 1990 erstmals ihr Unwesen und bringen den Stein zur Zunftgründung
ins Rollen.
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17.03.1990 |
...wurde die
Gründungsversammlung im Gasthaus Burg abgehalten. Auf Anhieb wird die NZ zum
drittgrößten Verein des Orts, mit 105 Gründungsmitglieder
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Beim ersten Herbstfest wird
die zweite Figur der "Buzefalus" vorgestellt. Zu diesem Anlass überreicht Konrad
Schon den neu komponierten Narrenmarsch: "Ja wenn Fasnet isch in Fischingen". Außerdem wird Günter Neidinger erster Vorstand der Zunft.
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1991
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Bau des Hexenwagens „Burg“
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1992
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1991 wurde die Fasnet wegen des Golfkriegs abgesagt. Somit konnte
die Narrenzunft Fischingen sich erstmals 1992 präsentieren.
Seither werden die drei
zunfteigenen Veranstaltungen der "Brauchtumsabend", der "Hexentanz" und
"Narrensprung" am Schmotzigen, der "Zunftball" am Fasnetsfreitag sowie der
"Fleggadapp" mit anschließendem Kinderball alljährlich gefeiert.
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1993
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Neben Abstauben, Schmotzigem, Zunftball und Fleggadapp
veranstaltet die Zunft auch Ihren ersten Brauchtumsabend (in voller Halle, aber
mit quietschendem Kassettenrekorder). 172
Mitglieder und weitere Aktivitäten machen ein Aufstocken der Vorstandsschaft
nötig.
Das Zunftballett, inzwischen
ein Aushängeschild der Zunft, wird gegründet.
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1994
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Eine weitere Narrenfigur der
"Hakenmann" wird ins Leben gerufen.
Die Zunft ist aktiv beim Fleckenfest sowie beim Umbau der
Halle. Volker Hartmann wird erster
Zunftmeister. Die Vorstandschaft darf im
„Kasper“ auftreten.
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1995
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Das 5-jährige Bestehen der
Narrenzunft wurde mit einem 3-tägigen Narrentreffen gefeiert, dessen Höhepunkt
der Umzug mit 2500 Hästrägern war. Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung der gesamten
Bevölkerung insbesondere auch beim Dammbau und Ein-und Ausräumen während des
zweimailgen Hochwassers im Zelt.
Die NZF ist im Jubiläumsjahr auf 150 Aktive und 80 Passive
angewachsen.
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1996
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Gründung der Kinder- und
Jugendgarde. Erste Auftritte der Kindergarde und der Jugendgarde. Armin
Schwind wird neuer erster Zunftmeister.
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1999
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Erstmals bleibt ein Vorstandsamt offen, der Buzimeister kann nur
komissarisch verwaltet werden. Im Laufe des Jahres überschreitet die Mitgliederzahl
die 300erMarke.
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2000
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Das 10-jährige Bestehen
wird mit einem großen Narrentreffen über 3 Tage gefeiert bei dem fast 10.000 Besucher und Narren den Flecken sprengen. Für das Jubiläum wurden Narrenfahnen angeschafft.
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Dez. 2003
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Erstellung der eigenen Homepage www.nz-fischingen.de
Der „Kasper“ wird ersetzt durch ein winterfestes Zunftmeisterhäs.
Ortseingangsschilder werden von der NZF gesponsert und dürfen 2 Jahre später
auch aufgestellt werden.
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2004
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Fischingen ist Ausrichter des Sulzer Narrentags, wieder
schlängelt sich ein närrischer Lindwurm mit mehr als 1200 Narren den
Schlossberg hinunter.
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2005
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Zum letzten Mal findet das Abstauben sowie mancher
Umzugsabschluss im Gasthaus Burg statt, welche tatsächlich schliesst. Die NZF wird Mitglied bei der Förderation Europäischer Narren (FEN).
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2006
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Nach mehr als 5jähriger Suche übernimmt die NZF den
Farrenstall als zukünftiges Zunftheim und eröffnet den Umbau mit dem Spatenstich.
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2010
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Das 20-jährige Bestehen der Zunft wird mit einem großen Narrentreffen vom 8.-10. Januar 2010 gefeiert.
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2010
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Am 20. März wird eine neue Vereinsführung gewählt. Armin Schwind, Rita Seitz, Volker Hartmann und Oliver Umbrecht legen ihr Amt nach langjähriger Tätigkeit nieder. Das neue Führungstrio besteht nun aus: Michael Gekle, Daniel Wiedemann und Marcus Kaupp.
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