Neben der Fasnet gab es für die Fischinger Narrenzunft in den zurückliegenden Monaten viel zu tun.
Der Farrenstall wurde mit vereinten Kräften ausgebaut und kann sich sehen lassen. Zahlreiche Veranstaltungen, und das nicht nur innerhalb der Zunft, gab es und soll es weiterhin geben. In den nächsten fünf Jahren soll damit der Schuldenberg wieder abgebaut werden.
Der zweite Vorsitzende Timo Kreidler gab für die verhinderte Kassiererin Ilona Schwind Auskunft über die Finanzen. Auch wenn die Schuldenlast im Moment drückt, Zunftmeister Marcus Kaupp zeigte sich zufrieden mit dem Stand der Dinge. In naher Zukunft ist noch der Hof zu befestigen. Dank der Spende von Pflastersteinen soll nun der Außenbereich so schnell wie möglich fertiggestellt werden.
Um finanziell etwas schneller ins Positive zu kommen, wurde beschlossen die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen. Ein Grund für die Beitragserhöhung, so Zunftmeister Marcus Kaupp, seien auch die um zehn Prozent gestiegenen Buskosten. Dieses Thema beschäftigt immer mehr Narrenzünfte, so auch die Fischinger, die aus diesem Grund in der relativ kurzen Fasnet nur acht von 43 Einladungen angenommen hat. Das Zentrum der Fasnet sollten nach wie vor die eigenen Veranstaltungen sein.
Hier beklagte Kaupp besonders den Besuch beim Brauchtumsabend und beim Zunftball. Bestens angenommen wurde das neue Barzelt, das nun auf dem Schulhof steht. Auch im Farrenstall finden mehr Fasnetstermine statt. Beim Hiatleball war die Stimmung prächtig.
Aus dem Bericht von Schriftführer Basti Breidenbach war noch einmal der gesamte Ablauf der Fasnet zu entnehmen. Breidenbach betonte, dass die "Fischinger Fasnet" mehr im Mittelpunkt stehen sollte. Thema war auch der Tag, an dem der Eisregen die Region lahm legte.
Zunftmeister Kaupp hatte Grund, sich bei einzelnen Mitgliedern zu bedanken, so bei Anette Kunzelmann, die mit den Gardeleiterinnen für den tanzenden Nachwuchs verantwortlich ist, Silvia Deuringer und Christa Schon sind aktiv beim Verkauf der Mäskle. Oswald Schwind und Michael Hartmann unterstützten die Zunft durch die Bewirtung am Schmotzigen.
Nicht ganz erfolgreich verliefen die Wahlen. Für Buzimeisterin Melanie Hanus, die eine Babypause einlegt, konnte keine Nachfolgerin gefunden werden, genauso für das Beisitzeramt von Matthias Heinrichs, der aus beruflichen Gründen nicht mehr genug Zeit hat. Beide wurden mit einem Geschenk verabschiedet, in der Hoffnung, dass es in naher Zukunft wieder eine Rückkehr in die Narrenfamilie gibt.